Plantage

Bei Kuba denkt man zu aller erst vor allem an eins: Zigarren. Wann genau die ersten Tabakerzeugnisse geraucht wurden ist nicht bekannt – es bestehen aber keine Zweifel wo dies geschah. Die Kubaner waren mit Sicherheit die ersten die die Tabakpflanze gezielt kultivierten und diese auch rauchten. 

Bevor Kolumbus in der Karibik landete war der Tabak dem Rest der Welt unbekannt. Bei seiner Rückkehr brachte der Seefahrer den Tabak mit nach Spanien und Portugal. Der Tabak fand nicht nur in Europa eine große Anhängerschaft und so stieg die Anzahl der Tabakplantagen in Tuba enorm: Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts gab es auf Kuba mehr als 9500 Plantagen. Der Tabak ist einer der Hauptindustriezweige in Kuba.
Doch nicht nur der Tabak kurbelt Kubas Wirtschaft an. Auch Zuckerrohrplantagen gibt es in Kuba sprichwörtlich wie Sand am Meer. Der Zucker bildet nicht nur den Rohstoff für den bekannten kubanischen Rum, sondern ist auch ein essentieller Bestandteil der Landeskultur. Bis heute ist der Zucker, trotz des hohen Tabakbedarfs Exportschlager. 

Riesige Zuckerrohrplantagen sind bis heute hauptsächlich an der Ostküste und rund um Santiago de Cuba zu finden. Nahezu endlose Felder ziehen sich neben den Straßen durch Kubas Landschaftsbild. Zuckerrohrplantagen können nach vorheriger Anmeldung auch in geführten Touren besichtigt werden.