Natur

Kuba ist ein Paradies für jeden Naturliebhaber und bekannt für seine Artenvielfalt. Mehr als 8000 verschiedene Pflanzenspezies prägen das Landschaftsbild. Über die Hälfte dieser Pflanzen gibt es – in natürlichem Vorkommen –  ausschließlich auf Kuba. Selbst für die Antillen ist dieser Anteil einzigartig. 

Als wichtigste Nutzpflanzen gelten in Kuba das Zuckerrohr und die Königspalme. Mit den Blättern der Königspalme werden in Kuba viele Häuser gedeckt. Auch das Holz nutzen die Kubaner zum Häuser- und Möbelbau. Am Strand spenden die Palmen natürlich kühlen Schatten und bieten Zuflucht vor der Mittagssonne. Aufgrund ihres hohen Nutzwertes sind Zuckerrohr und die Königspalme, die am meisten vertretenen Pflanzen in Kuba. Etwa ein Viertel der Insel ist von Pinien- und Mahagoniwäldern bedeckt. Typisch für Kuba sind auch früchtetragende Bäume, wie z.B. Zitronen, Orangen, Papaya oder Mango.

Die ursprüngliche Naturlandschaft Kubas lässt sich am besten bei einer Wanderung im Gebirge Sierra Maestro entdecken. Angst vor Giftschlangen braucht man dabei keine zu haben – es gibt nur eine Boa Art, die recht groß wird, aber dennoch ungefährlich ist. Auch Malariamücken gibt es in Kuba nicht.

Auf Kuba existieren die interessantesten und skurrilsten Tiere der Welt. Man findet dort z.B. den kleinsten Frosch der Welt, der nur rund einen Zentimeter groß wird.
Auch die Vielfältigkeit der Vogelarten ist mit einer Anzahl von 300 Stück einzigartig, in den wilden Mangrovenländern im Süden findet man alle vorstellbaren Arten von Wasservögeln. Im Norden lassen Sich ganze Flamingokolonien beim Brüten beobachten. In den fischreichen Küstengebieten finden sich vor allem Speisefische, die eine wichtige Einnahmequelle für die Kubaner darstellen. 

Zu Beginn der Regenzeit bietet sich so manchem Tourist ein absolut beeindruckendes Bild: Abermillionen von Landkrabben die in endlosen Kolonnen aus den Wäldern marschieren. Im Laufe der Zeit sind diese eigentlich zu Landtieren geworden – zum Laichen ziehen sie jedoch scharenweise an die Ozeane. Innerhalb weniger Tage verwandeln sich die Küstengewässer in wahre Kinderstuben von Babykrabben.