Carriacou

Tauchattraktion für Touristen. Die Insel liegt rund 35 km nördlich von Grenada. In der Sprache der Kariben bedeutet Carriacou „Riffinsel“ oder „Riffland“. Das kommt von dem rund zehn Kilometer langen Korallenriff an der Ostseite der Insel. Die zweitgrößte Insel des Landes ist etwa 13 km lang und mit der Fähre von St. George aus gut zu erreichen.

Ein aktiver Unterwasservulkan in der Nähe der Insel, genannt “Kick ’em Jenny”, erinnert an die vulkanische Entstehung des Archipels und sorgt für einige ungewöhnliche Erscheinungen an der Wasseroberfläche, die man beim Vorbeifahren gut erkennt. Da brodelt es noch ganz schön – keine Sorge, gefährlich ist der Vulkan nicht.

Auf Carriacou haben viele der Insulaner schottische Vorfahren, aber hier sind auch die afrikanischen Traditionen des Landes – etwa die der Trommler und der Ahnenkult – noch viel lebendiger als auf Grenada selbst. Bei der Überfahrt von Grenada hat man fast den Eindruck, dreißig Jahre in die Vergangenheit zu reisen.

Perfekt für Wanderer. Das Gelände ist hügelig, aber längst nicht so gebirgig wie auf Grenada. Daher eignet sich Carriacou auch für durchschnittlich trainierte Urlauber gut zum Wandern und Radfahren. Daneben besitzt Carriacou auch feine Sandstrände und ganz natürliche Buchten. Außerdem genießt man eine herrliche Aussicht auf die nördlichen Grenadinen. Von hier aus starten deshalb auch die meisten Touren durch dieses sagenhafte Segel- und Tauchparadies.