Grenada - Strände

Weil es auf Grenada so hügelig ist, entstand rund um die Inseln eine unregelmäßig geformte Küste mit sehr vielen kleinen Buchten und über 40 oft kleinen und sehr schnuckeligen Stränden. Wasser, Wind und Wetter haben im Laufe der Jahrtausende Korallen zu ganz feinem weißen Sand zermahlen. Der fühlt sich ganz weich an. Daneben gibt es auch neun Strände mit schwarzem Sand, der aus dem Vulkangestein der Insel entstanden ist. Dieser dunkle Sand ist sogar noch feiner und noch weicher! Barfuß zu laufen ist an den Stränden völlig 7ungefährlich und zudem natürlich sehr gesund. Strandtücher kann man in jedem Hotel kostenlos ausleihen (die Badetücher sollten dafür im Bad bleiben).

Zum Glück muss man sich in Grenada nicht den Wecker auf unchristliche Zeiten stellen, um noch ein freies Eckchen vom „Teutonengrill“ zu ergattern. Solche „Sportarten“ sind in Grenada völlig unbekannt, denn hier findet jeder zu allen Zeiten seinen Platz an der Sonne. Trotzdem lohnt es sich, einmal früh aufzustehen. Mir fällt das ja im Allgemeinen eher schwer, aber hier mach ich gern mal eine Ausnahme. Bevor die Sonne so richtig vom Himmel brennt, kann man ein wenig am Strand entlang spazieren. Morgens kann man hier auch sehr schön beobachten, wie die Fischer vom nächtlichen Fang nach Hause kommen. Gleichzeitig finden sich die Frühaufsteher – meist ältere Menschen – zum morgendlichen Schwimmen ein, züchtig gekleidet und mit Badehäubchen, hübsch getrennt nach Männlein und Weiblein. Bei den Touristen gibt es eine solche Trennung natürlich nicht, aber vollständige Badekleidung ist überall Vorschrift! Hier sind die Grenader konservativ.


Die bekanntesten Strände von Grenada liegen im Südwesten der Hauptinsel. In dieser Gegend, nicht weit von der Hauptstadt, findet man auch den mehr als drei Kilometer langen berühmten Strand von Grand Anse, an dem auch einige Hotels gebaut wurden. Die stören aber nicht weiter, weil Hotels in Grenada grundsätzlich die Baumwipfel nicht überragen und nicht höher als drei Stockwerke sein dürfen.


Einen Ausflug wert ist auch die Bucht von La Sagesse im Südosten der Insel mit einem Traumstrand zwischen Palmen und Mangroven. Hier gab es mal eine Plantage, die inzwischen in das La Sagesse Nature Center umgewandelt wurde. Das Strandhaus der Plantage wurde zu einem kleinen Hotel umfunktioniert. Weitere lohnende Strände auf Grenada sind L’Anse aux Épines (St. George), Bathway Beach (St. Patrick), Benago Beach, Black Bay Beach (St. John), Devil’s Bay Beach (St. George), Duquesne Bay (St. Mark), Levera Beach (St. Patrick), Magazin Beach (St. George), Meadow Beach, Morne Rouge Beach (St. George), Parc à Bœuf (St. George), Petit Bacaye Beach (St. David), Le Petit Trou Beach (St. David), Pingouin (Pink Gin) Beach (St. George) und Portici Beach (St. George).


Zu den schönsten Stränden von Carriacou zählt der an der Anse La Roche – viele halten ihn sogar für einen der schönsten Strände der gesamten Karibik. Weitere Strände auf Carriacou sind L’Esterre Bay Beach, Petit Carénage Beach und Tyrrel Bay Beach.