Segeln

Grenada ist als ausgezeichnetes Segelrevier bekannt, in dem man das ganze Jahr über gute Windverhältnisse vorfindet und sicher ankern kann. Carriacou dient vielen Hobbyseglern als Ausgangspunkt für einen längeren Törn durch die Inselwelt der Grenadinen. Dementsprechend gibt es hier viele Unternehmen, die Segelboote mit und ohne Mannschaft oder Mitfahrgelegenheiten anbieten.

Ausflugsveranstalter vor Ort (siehe „Ausflüge“ in der dritten Lektion) bieten auch kurze Kreuzfahrten auf Segelbooten an, zum Beispiel Tagesfahrten oder Fahrten zum Sonnenuntergang und in den Abend hinein. Und wer Lust aufs ausgelassene Feiern hat, kann sich auch einer Party-Kreuzfahrt an Bord der Rhum Runner anschließen – hier gibt es natürlich reichlich Rum an Bord!

In Grenada kann man aber auch segeln lernen und Kurse absolvieren, für die man am Ende, wenn man sie bestanden hat, den international anerkannten Segelschein der American Sailing Association (ASA) erhält.

Wer mit der eigenen Yacht nach Grenada kommt, sollte sich mal die Hinweise auf der Website www.GrenadaGrenadines.com/marina.html anschauen. Grenada bietet zahlreiche Liegeplätze und Ankermöglichkeiten und auch immer mehr Trockendocks und Werkstätten für kleinere Reparaturen am Schiff. Jachten sollten nicht in der Grand Anse Bay oder in der Carénage von Grenada und auch nicht in der Nähe der Austernbänke von Carriacou ankern. Außerdem ist es verboten, näher als 200 Meter vor irgendeinem Strand auf einer der drei Hauptinseln vor Anker zu gehen. Schließlich sollen ja auch die badenden Gäste dort ihren Urlaub genießen können.

In Grenada werden auch eine ganze Reihe von Segelwettbewerben ausgetragen (siehe auch „Veranstaltungen“ in der zweiten Lektion), so z.B. das Grenada Sailing Festival (im Januar) und die monatlichen Jachtrennen des Grenada Yacht Club (www.GrenadaYachtClub.com), an denen Mitglieder ebenso teilnehmen dürfen wie Gäste. Aktuelle Informationen findet Ihr im Veranstaltungskalender (www.GrenadaGrenadines.com/cal.html).