National Parks und Naturschutzgebiete

Kuba hat in den letzten Jahren zahlreiche Naturschutzgebiete eingerichtet, um das ganz besondere Artenreichtum und die Schönheit des Landes zu erhalten. Mittlerweile steht etwa ein Viertel der gesamten Landfläche unter Naturschutz. Die Kubaner lieben ihr wunderschönes Land und tun viel dafür, dass es in Zukunft auch so bleibt. 

Der Alexander-von-Humboldt-Nationalpark gilt als der schönste in ganz Kuba. Seit rund 10 Jahren zählt der letzte großflächige Regenwald der Insel sogar zum Weltkulturerbe. Hier findet sich dank der ursprünglichen Umgebung eine ungewöhnlich hohe Zahl an Tieren, die ausschließlich in Kuba beheimatet sind. Laut Forschern hat keine andere Insel weltweit eine derart hohe Biodiversität – selbst Inselparadiese wie Hawaii oder Fidschi können da nicht mithalten. 
Auf der Halbinsel Zapata liegt ein weiteres beliebtes Reiseziel von Kuba: Der Naturpark Montemar. Die größtenteils noch wilde Landfläche bildet das größte zusammenhängende Feuchtgebiet in der ganzen Karibik. Endemische Tier- und Pflanzenarten finden hier noch ideale Lebensbedingungen. Der bis zu 2m große Manjuarí (Knochenhecht) mit seiner Krokodilschnauze ist allgegenwärtig in Flüssen und Süßwasserseen. Die Art existiert seit über 70 Millionen Jahren.

Für ausgiebige Wandertouren eignet sich vor allem der Sierra Maestra Nationalpark. Im Park selbst liegt auch der höchte Berg Kubas, der Pico Turquino. Besonders sehenswert sind hier die verschiedenen Orchideenarten in den unterschiedlichsten Farben. Denken Sie an rutschfeste Wanderschuhe und Sonnenhut!
Jeder Nationalpark ist auf seine Weise etwas ganz Besonderes und unbedingt sehenswert. Ob Sie den kubanischen Urwald zu Fuß, im Mietwagen oder mit einem erfahrenen Guide besuchen, bleibt dabei Ihnen überlassen – ein Ausflug ist in jedem Fall lohnenswert.